Spielarten elektronischer Musik

Seit Enstehung der elektronischen Musik haben sich mittlerweile diverse Spielarten von elektronischer Musik entwickelt. In jedem Land und in jeder Club-Szene hat sich eine eigene Form der Musik gebildet. Um diese einzelnen Szenen und Musikrichtungen zu trennen haben sich mit der Zeit diverse Bezeichnungen für die Musik herrausgebildet.

Begriffserklärung

Ambient kommt von Brian Eno´s Album "Ambient - Music for Airports" mit dem er nicht nur den Namen sondern auch die Musk definierte. Die dunkleren Zeitgenossen besannen sich da dann doch mehr auf Maschinengeräusche und nannten Ihres Industrial was sich dann später tanzbarer als Electronic Body Music neu definierte.

Beschreibung

In der Geschichte der elektronischen Musik , war es zuerst John Cage der 1940 mit seinem Titel "Living Room Music" den Grundstein für das benutzen von alltagstypischen Geräuschen in elektronischer Musik den Weg ebnete. In "Living Room Music" benutzte er Rhytmusinstrumente die aus Einrichtungsgegenständen gemacht waren und eröffnete somit ganz neue Möglichkeiten.

Mit fortschreiten der Möglichkeiten elektronischer Musik und den ersten Erfolgen in den Massen z.B. durch Yello, war es Brian Eno der einen eigenen Musikstil erfand. Brian Eno definierte seine Musik als funktionale elekronische Musik mit Alltags- und Naturgeräuschen. Neben minimalistischen Strukturen vermischte er dies zu einer Musik die ein gewisses Ambiente schafft. Und so gelang im 1978, mit "Music for Airports" . Brian Eno der in den 70er Jahren als Mitglied von Roxy Music und unzähligen Solo Alben schon bekannt war verfeinerte mit diesem Album seinen stil. "Music for Airports" war funktionelle Musik , sie schuf in einem einfachen Raum das Ambiente eines Flughafens. Er selbst definierte nach der Funktion den Namen : Ambient.

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre und nach weiteren Releases von Eno wurde der Grundgedanke in England durch industrielle Geräusche verändert. Entstanden in einer modernen elektronischen Art Punk Bewegung die gegen die herkömmliche Musik mit dunklen Industrie und Störgeräuschen rebellierte wurde diese Musik schon bald tanzbarer. Die schon seit Ende der 70er Jahre als Pioniere in dieser Richtung geltenden Cabaret Voltaire die schon für den Namen sorgten vermichten Ihre Musik mit ein wenig Synthie Pop und waren so Mitbegründer einer neuen dunklen Tanzmusik , die unter "Elektronic Body Music" kurz EBM die dunklen Tanzflächen eroberte.

Bands wie Front 242 definierten EBM, indem sie die apokalyptischen und mininalen Klangstrukturen von Bands wie den Einstürzenden Neubauten oder Skinny Puppy in Verbindung mit Industrial und marschartigen Beats zu einer sehr tanzbaren Musik machten. Front 242´s Klassiker "Body To Body" und das späterer "Headhunter" waren nur einige Titel die Geschichte schrieben.

Nach Auftreten von House in England und den grossen Acid-House Boom war es dann noch kurzeitig NewBeat welcher in den Jahren 1988/89 nochmals EBM ähnliche Musik im Musikgeschehen und in die Clubs brachte. Vorallem Nitzer EBB hatten mit Ihren Tracks wie "Join The Chant" in England sehr grossen Erfolg und waren sogar als Vorgruppe der zur der Zeit schon legendären Synthie-Popper von Depeche Mode mit auf Tour.

Nach 1989 ist us Newbeat ist mehr und mehr Synhtie Pop und Techno geworden. Und Ambient hat im Laufe der Zeit viel Einfluss in Musikrichtungen wie Trance , Goa und auch den Elektro-Pop genommen.

Fazit

Die Benutzung von Geräuschen hat nicht nur die kommerzielle Szene berührt sondern auch eine eigene Art von Musik vorallem durch Brian Eno (Ambient) und Cabaret Voltaire (Industrial) geschaffen hat, die vorallem eins ist, zeitlos und die Einflüsse in die verschiedensten Richtungen gestreut hat.

Style-Guide

Ambient

Ambient wurde von Brian Eno definiert der mit "Music for Airports" auch die soundtechnische Definition lieferte. Eno vermischte elektronische Musik seiner Zeit (70er Jahre) mit Naturgeräuschen und hat damit viele weitere Künstler beeinflusst.

Wichtige Labels: Polydor (US)
Wichtige Artists: Brian Eno (?)
Wichtige Releases: Brian Eno "Music for Airports"

Stichworte

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