SPOTIC

Erst seit einigen Jahren haben sich CD-Spieler wirklich als ernsthafte DJ-Tools etabliert. Für Hochzeits- und Veranstaltungs-DJs schon lange die erste Wahl sind CD-Spieler für die restliche DJ-Welt erst seit ordentlichen Pitch Funktionen interessant.

Der Aspekt warum es ausgefeilte Pitch-Funktionen nicht schon sehr lange gibt ist einfach der elektronische Aufwand einen Pitch zu realisieren. Anders als beim Turntable wo einfach die Geschwindigkeit des Motors die des Plattentellers und damit auch die der Platte und des Tracks steuerte ist es bei Cd-Player ein digitales Signal welche von der CD ausgelesen wird. Dieses wird in einem Chip verarbeitet und über eine Schnittstelle ausgegeben. Die Problematik darin liegt jetzt darin, dass CD-Player die pitchbar sind eine weitere Verarbeitungsstufe des Signals vor der Ausgabe besitzen müssen hier wird das immer gleich aus der CD ausgelesene Signal verlangsamt oder beschleunigt und so eine Art beschleunigung virtuell simuliert. Gleichzeitig muss diese Pitch-Einheit auch steuerbar sein, eine weitere Steuerungsfunktion über die Intensivität des pitchens muss also integriert sein.

Vor der Pitch Funktion galt auch bei den CD-Playern die gängige Praxis Musikstücke zu cutten um zwei Musikstücke miteinander zu mischen. Mit der Pitch Funktion boten die Hersteller von DJ-Cd-Spielern dann auch die Möglichkeit den laufenden Track zu verändern. Am Markt durchgesetzt hat sich eigentlich die gängige Technik der "Wheels". Grosse oder kleine Steuerungsräder mit denen man den laufenden Track wie beim Vinyl korrigieren kann.

Auch hier gibt es vielerlei Tricks

Benutzen von Cue Points
Beim Vinyl kann man durch einzelnen Platzieren der Nadel schnell die Position auf der Platte wechseln, das geht bei CD-Spielern nicht und so kann man spezielle Punkte vordefinieren sozusagen als Favoriten-Positionen innerhalb eines Tracks. Cue Points ermöglichen das exakte Starten an einem vorher bestimmten Zeitpunkt.

So lässt sich z.B. kurz gegen Ende des ersten Musikstücks das zweite exakt an der vorbestimmten Stelle starten und einmischen.

Korrigieren bei CD-Playern
Im Gegensatz zu Vinyl ist das Feinkorrigieren von zwei Tracks nicht ohne weiteres möglich. Jedoch unterliegt der digitale Datenstrom nicht dem Gleichlauf-Schwankungen eines Plattenspielers und somit bleiben beide Tracks einmal eingepitched stabiler als bei einem Plattenspieler. Kleine Fehler lassen sich dann immer noch mit Hilfe des "Wheels" ein wenig umständlich korrigieren.

Stichworte

Berechtigungen

Berechtigungen
  • You may not create new articles
  • You may not edit articles
  • You may not protect articles
  • You may not post comments
  • Anhänge hochladen: Nein
  • You may not edit your comments