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Wer die Basics drauf hat, bekommt schneller Erfolg!

Taktgefühl entwickeln

Beim Hören von verschiedenen Tracks versucht man die Beats der Tracks zu zählen. Dazu wird immer im Takt 1 - 2 - 3 - 4 - 1 - 2 - 3 - 4 - 1 - 2 - 3 - 4 ... gezählt, Orientierung findet man dabei z.B. an markanten Stellen des Tracks. Das Erkennen der Taktstruktur muss in Fleisch und Blut übergehen, so dass man unbewusst jederzeit die aktuelle Position des laufenden Tracks weiss und diese im Mix auch umsetzen kann.

Das ganze steigert man dann indem man zwei Tracks parallel spielt und von beiden Stücken die aktuellen Taktpositionen bestimmt. Dies ist die Grundlage um selbständig Musik taktgerecht zu mischen und zu arrangieren.

Geschwindigkeit eines Tracks

Ohne es zu erwähnen wird jedem klar sein, dass nicht jedes Musikstück in der gleichen Geschwindigkeit aufgenommen ist. Die Basis eines Mixes ist es also die Geschwindigkeit der beiden Platten so anzugleichen, dass die Taktfolgen exakt übereinander liegen. Zwei Musikstücke laufen synchron wenn die Taktschläge genau gleich erfolgen.

Achtung: Es reicht nicht einfach wenn die beiden Musikstücke beatsynchron sind. Ist ein Versatz im Taktablauf passt der Aufbau der Stücke nicht zusammen und wird jeden der über ein wenig musikalisches Gefühl verfügt ein gewisses Unwohlsein in das Hörvergnügen treiben.

Angleichen der Geschwindigkeiten

Um zwei Musikstücke zu mischen muss man nun die Geschwindigkeiten anpassen, dafür bedient man sich z.B. markanter Elemente im Rhythmus einer der Tracks um herauszufinden welcher Beat zu welcher Platte gehört. Hat man einen markanten Punkt gefunden kann man nun Takt für Takt den Versatz zum anderen Track herausfinden und diesen dann durch Geschwindigkeitsveränderung ausgleichen. Dabei gilt grundsätzlich: Finger weg vom laufenden Track! Korrekturen soweit wie möglich immer am Track durchführen der nicht für das Publikum hörbar läuft. Ansonsten werden die Korrekturen nicht wirklich begeistert vom Publikum aufgenommen.

Mixen der Tracks

Beim mixen der beiden Tracks hast Du jetzt zwei grundsätzliche Möglichkeiten. Einmal das Cutten (Schneiden) der Tracks dabei wird Track 1 abbrupt unterbrochen und Track 2 gestartet. Die zweite Möglichkeit ist der langsame Übergang von Track 1 in Track 2.

Die gewählte Technik hängt von der Musikrichtung und vom Arrangement der zu mixenden Musik ab. Viele Techno undHouse Tracks beginnen mit einem langem instrumentalen Part wodurch die Musik sich leicht nach und nach in den vorhergehenden Track mixen lässt. Andere Tracks beginnen direkt z.B. mit einem Vocal das sich schwer mischen lässt. Hier kann man einen kurzen und knappen Übergang mit einem Cut in Erwägung ziehen um nicht das Arrangement des Mixes zur stören. Legt man z.B. einen energiereichen Beat der ersten Platte auf eine Platte die durch ein Vocal beginnt nimmt man unter Umständen viel der Energie der zweiten Platte aus dem Mix.

Der Pitch

Egal ob ein DJ mit CD- oder Vinyl-Laufwerken arbeitet so bietet eine Funktion die absolute Arbeitsgrundlage eines jeden DJ´s: der Pitch. Das pitchen verändert die Geschwindigkeit des aktuell laufenden Musikstücks. Dabei wird beim Turntable auf rein mechanische Art der Motor verlangsamt bzw. beschleunigt. Beim CD Player ist das ganze ein wenig umfangreicher. Das Audio Signal wird künstlich vor der Ausgabe in einem digitalen Signalprozessor verlangsamt oder beschleunigt. Waren vor dem Einsatz einer Pitch Funktion nur Übergänge in Form eines Cuts möglich so konnten die damaligen DJ´s Ihre zwei Musikstücke angleichen um sie taktgenau zusammen zumischen.

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